CD produzieren - die Vorbereitung

Effektive Vorbereitung auf Aufnahmen.

 

Seit drei Jahren machen die fünf nun gemeinsam Musik.

Gesang, Gitarre, Bass, Keyboards und Drums.

Es ist an der Zeit die Band auf das nächsthöhere Level

zu bringen und natürlich kam dabei auch die Idee eine

vorzeigbare Aufnahme zu produzieren.

 

Ob im Studio oder im Proberaum aufgenommen, wollen wir

an dieser Stelle gar nicht besprechen - hier gehts um

die nötige Vorbereitung.

 

Auf dem Weg zu unserem Ziel - dem finalen Endgegner

(der Aufnahme) - gegenüber zu stehen, gibt es ein paar

Schritte, die ihr bedenken solltet.

 

Bereit? Los gehts.

 

Songauswahl

Auf der Suche nach den passenden Songs für das Recording,

sollte erstmal das Ziel der Band erörtert werden.

Schreibt ihr eure eigenen Songs? Dann wär eine CD mit

Coversongs wohl eine kontraproduktive Idee.

Relativ logisch und einfach, oder?

Wichtig ist, dass man sich tatsächlich mal zusammensetzt

und darüber spricht, welche Merkmale die Band letztlich

präsentieren möchte.

Image ist ein wichtiger Faktor im Musikbusiness und zieht

sich im besten Fall wie ein roter Faden durch eure Musik,

Auftreten, Social-Media, Artwork, Stil und so weiter.

Aber um nicht abzuschweifen:

Nehmt euch Zeit, besprecht alles in Ruhe, wählt eure besten

Songs aus und dann ab an die Arbeit.

 

Eure besten Songs verdienen an diesem Punkt nochmals etwas

Zeit und Aufmerksamkeit.

Checkt dabei folgende Punkte:

 

Form / Ablauf 

Intro - Strophe - Chorus - Bridge - Interlude - Outro...

Was auch immer ihr eingebaut habt.

Ein letzter Check, ob auch wirklich alle gleich denken, alles zu

100% klar ist, die Akkorde passen, der Text auch wirklich in der

finalen Version klar ist...

 

Und dazwischen?

Die Parts sind gesetzt, der Song läuft von vorn bis hinten super

durch.

Aber was kann man sonst noch machen?

Macht euch doch einfach mal bewusst, was zwischen Intro und

Strophe, Chorus und Bridge... passiert.

Die Übergänge zwischen den einzelnen Teilen des Songs werden

oft vernachlässigt - dabei sind genau die Details hier wichtig.

Vom Drumfill über den Lick der Gitarre, welchen Ton spielt der

Bass?

Schaut euch diese Dinge nochmal genau an und überlegt, ob ihr

vielleicht noch mehr aus eurem Song rausholen könnt.

 

Ein kleiner Tipp:

Nutzt alle Kanäle, CDs, Plattformen und hört euch an, welche

Ideen eure musikalischen Vorbilder dazu hatten.

Es geht hier nicht darum zu kopieren - im Gegenteil.

Ees geht um das bewusste Wahrnehmen von Stilmitteln und das

Übertragen auf die eigene Musik.

 

Sound

Überdenkt außerdem nochmal, welchen Sound ihr euch für die

Aufnahmen zurechtlegt.

Gitarristen laufen hier Gefahr, zu viel Bass im Sound zu haben,

während bei Keyboards der Effektanteil oft zu dominant ist.

Ob und inwiefern der Bass mit einem Effekt belegt werden soll

und wie ihr euer Schlagzeug zu nem fetten Sound stimmt, sollte

auch unbedingt schon lange vor der Zeit im Studio geklärt sein.

 

Es schadet übrigens keineswegs, wenn ihr auch wisst, wie euer 

Instrument im Tonstudio aufgenommen wird.

Welches Mikrofon, Mono oder Stereo, was ist eine DI-Box, wie heißen die Kabel, welche Begriffe werden standardmäßig in der Studiosprache verwendet...

Es ist sicher nicht schlecht zu wissen, worüber gerade geredet wird.

 

Layer, Licks, Dynamik und Ads

Hier gehts nochmal ins Arrangement.

Wird aus jedem Instrument das Optimale für den Song herausgeholt?

Vielleicht muss ein einzelner Ton in einem Lick nochmal überdacht

werden (Töne durch Pausen zu ersetzen erzeugt übrigens Spannung).

Es könnte auch ein Layer in der zweiten Hälfte der Bridge, dem

Song nochmal zusätzlichen Drive mitgeben.

Mit Ads kann man kleine Lücken füllen oder eine zusätzliche

Botschaft rüberbringen.

Dynamik geht uns alle an. Klärt unbedingt innerhalb der Band, ob

jeder Part für alle Musiker die gleiche Lautstärkekurve bedeutet.

Wenn nur einer dynamisch spielt, verpufft der Effekt.

Nochmal - es geht um die Details.

Nehmt euch also Zeit dafür.

 

Letztlich geht es darum mit antrainierter Sicherheit ins Studio zu gehen.

Wenn z.B. die Gitarrenriffs so richtig fett klingen sollen, solltet ihr fähig sein, den Part zu doppeln oder sogar trippeln.

Und zwar in allen Belangen (Timing, Rhythmik, Tonalität) absolut identisch.

 

Und das Resultat?

Je mehr Zeit ihr in das Arrangement und die Souveränität beim Spielen der Songs steckt, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Performance während der Aufnahme reibungslos und mit kreativer Luft nach oben funktioniert.

 

Also ab an die Arbeit – schließlich kommt das Vergnügen danach.

 

MusicFactory Regensburg

Hier spielt ihr Musik.

 

 

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